Würzburg, 29.07.2008

Lieber Kiliani-Freund,

wieder einmal ist ein Kiliani Fest zu Ende gegangen. Dieses war jedoch in unserer nunmehr 79-jährigen Verbundenheit zum Kiliani-Volksfest ein ganz besonderes. Es war unser letztes und endete mit einer von unserer Familie ausgesprochenen Kündigung an den Vertragspartner der Stadt Würzburg, an den Herrn Oberbürgermeister.

Es ist meiner Frau Carmen und mir ein Bedürfnis hierzu noch einige Worte zu finden, welche die berichtenden Medien ergänzen sollten.

Niemals hätten wir einst gedacht, einen Vertrag um den wir etliche Male hart gekämpft hatten, so von unserer Seite an die Stadt zurückzugeben, einfach nur das Feld zu verlassen, mit dem Ziel uns neu zu orientieren. Sicherlich, die Ereignisse der letzten Tage und Wochen haben sich überstürzt, waren für Außenstehende, selbst von uns manchmal kaum zu verstehen, jedoch haben wir uns die Entscheidung keinesfalls einfach gemacht. Jahrzehnte hat unsere Familie zur positiven Entwicklung von Kiliani ihren Beitrag geleistet, sicherlich auch erfolgreich mitgestaltet. Sieben Mal veränderte unser Bierzelt seine Position. Wir haben gute und schlechte Zeiten, wie z.B. die Weltmeisterschaftsjahre, erlebt, Geld verdient, leider nicht immer und nie soviel wie alle dachten, Würzburger beschäftigt und regionale Lieferanten gehabt. Wir haben soziale Projekte ins oder mit ins Leben gerufen und über Jahrzehnte unterstützt. Stets wurden mit neuen Ideen, teilweise auch unnötige, Neuerungen im Festzelt umgesetzt. So wandelte sich das Fest über alle die Jahre gemeinsam mit unserem Partner, der Stadt Würzburg – immer, auch in den letzten 18 Jahren, in enger Verbindung mit bestem Gedankenaustausch  mit den jeweiligen, verantwortlichen Repräsentanten.

Anderes erfuhren wir es in den letzten Monaten. Nichts ahnend bereiteten wir gemäß dem Spruch „nach dem Kiliani ist vor dem Kiliani“ das Fest für das Jahr 2008 wiederum ein ganzes Jahr lang vor, planten Kapellen, Veranstaltungen, stellten wie immer bereits 2007 Mitarbeiter ein und veränderten wieder einmal die Technik, natürlich mit dem Gedanken auch diesmal wieder ein neues, gepaart traditionelles und innovatives Bierzelt anzubieten zu können. Wiederum erhielten wir positive Resonanz.

Also warum dann eine Kündigung?

Sie hatte keine kommerziellen Gründe. 2008 war ein ideales Wetter, es war eine Art „Bilderbuch-Kiliani“. Es gibt nur eine Antwort: Die Enttäuschung, die wir von unserem Vertragspartner erfahren mußten, mit dem wir immer offen und klar zusammengearbeitet haben, übrigens auch in schwierigen Zeiten, in denen wir große technische, bauliche oder gastronomische Veränderungen hatten, in denen wir unseren Bierpreis durch den Stadtrat genehmigen lassen mußten oder in denen man einen Ortswechsel auf die Mainwiesen planen mußte. Nicht, dass man einen Wettbewerber auf dem Festplatz neu zugelassen hatte, sondern, die Art und Weise und auch der Zeitpunkt, zu dem wir die Dimensionen des „Projekt Stadlwirt“ erfuhren: Am 29. Mai 2008 über die Medien; ein Termin zu dem wir pflichtgemäß bei einer guten Kiliani-Vorbereitung allerseits bereits vertraglich gebunden waren und wir uns auf diese Situation nicht mehr einstellen konnten. Dies war weder offen, noch fair, noch partnerschaftlich, insbesondere, da wir zum 30.September 2007 unseren Vertrag mit der Stadt Würzburg wieder verlängert hatten. Die Aussage des Fest-Organisators, wir hätten bei ihm nicht Veränderungen des Gastronomie-Konzepts erfragt, erscheint uns bei einem so langem Vertrauensverhältnis als Festwirtsfamilie per se fragwürdig. Die Behauptung, man hätte uns Ende März bereits informiert kann nicht Gültigkeit haben, da wir in diesem Zeitraum in Florida im Urlaub weilten. Selbst wenn das von uns initiierte Telefonat am 22.April seitens der Stadt offener geführt worden wäre, wäre ein solcher „Vertrauensbeweis“ reichlich spät gekommen. Ein Schriftverkehr mit erklärenden Worten fand bis heute nicht statt. Durch weitere Behauptungen, man „hätte doch“, man „könnte“ und man „müßte nicht“ würde man vermutlich unsere Enttäuschung und unsere Gefühle nur weiter drücken. Vielleicht interessiert in diesem Zusammenhang auch unsere offene Presse-Erklärung vom 18.Juli.

Ein weiterer Grund unserer Resignation ist die gewünschte allgemeine Veränderung des Gastronomiekonzeptes des Kiliani-Volksfest, weg von der Kombination eines großen Festzeltes mit einer Vielfalt von Fahrgeschäften und Attraktionen auf dem Festplatz, die über Jahrzehnte gelungen war. Heute gibt es auf Kiliani 25 Imbissbetriebe und Biergärten unterschiedlichster Art, welche Speiseangebote führen mit insgesamt 2026 Sitzplätzen, das Talavera-Schlösschen nicht eingerechnet. Der Festplatz entwickelte sich von einem „Karussell-Kiliani“ zu einer „Fress-Meile“. Hierdurch leidet die Attraktivität des Kiliani-Festes, denn es wird austauschbar.

Kürzlich fiel ein Zitat auf, welches ein guter Freund von uns in seinen eigenen Gedanken – vielen Dank hierfür - aufgriff und wir sind sicher es bestärkt uns in unserer Entscheidung.Unser Freund bezog sich auf den Wiener Neurologen Viktor E.Frankel (1905-1997). Dieser sprach über die Bedeutung des freien Willens für den Menschen:

„Weder sagt dem Menschen, wie dem Tier, ein Instinkt, was er muss, noch sagen ihm heute Traditionen, was er soll, und es ist zu befürchten, dass er eines Tages nicht mehr wissen wird, was er will. Nur um so mehr wird er dann entweder wollen, was andere tun, oder tun, was andere wollen“.

Daraus nehmen wir die Entscheidung mit unsere eigene Zukunftswege zu gehen, bevor wir zu trudeln anfangen. Wir werden auch künftig Ziele verfolgen, soziale und gesellschaftliche Beiträge bringen, Initiativen entwickeln, mit dem gleich hohen Anspruch auf Qualität und Einsatz, dies allerdings leider nicht mehr als Kiliani-Festwirtsfamilie.

Wir danken unseren Freunden und damit sind nicht unsere „Freibier-Freunde“ gemeint, wir danken den treuen Gästen, die unser Bierzelt so geliebt haben, unseren Mitarbeitern, die für uns - aber wir auch für sie – manchmal über Jahrzehnte, einige ihr Leben lang durch dick und dünn gegangen sind, unseren Lieferanten, die sich nicht nur aus Umsatzgründen mit uns langjährig zu manchmal unmöglichen Zeiten eingesetzt haben und wir danken all den Menschen und Freunden, die uns die letzten Tage und Wochen mit ihren Worten, Gedanken und Taten persönlich unterstützt und zur Seite gestanden sind. Beim Verständnis für unsere Entscheidung zeigte sich, was Partnerschaft und Freundschaft im Leben bedeutet. Wir erfuhren beide Seiten. Mit Dankbarkeit sehen wir ebenso auf die Erfolge zurück, auf Hightlights und auf vieles Alltägliches. Vor 38 Jahren auf Kiliani habe ich erstmals als 14-jähriger Bub 17 Tage gearbeitet, stets Spass an den verschiedensten Aufgaben gehabt und mit Herzblut „Kiliani gelebt“. Ich habe viele Veränderungen erlebt und mitgestaltet, gesellschftlicher und sozialer Art.

Es bedeutet für uns mehr als ein Abschied für die Medien, welcher von Symphatie, Dankbarkeit und Gefühlen getragen wurde. Es war für drei Generationen unserer Familie auch eine berufliche und private „Lebens-Liebe“, welche nun getrennt wurde. Schön wäre es gewesen, diese in die nächste Generation zu führen.  Schade, dass WIR heute Menschen mit unserer Aufgabe enttäuschen, jedoch können wir selbst mit unserer derartig großen Enttäuschung nicht leben. Wie sagt man so gern: Man sieht sich immer zweimal, deshalb soll man sich beim ersten Mal ordentlich benehmen. Ich denke wir haben das getan und können jedem aufrichtig in die Augen sehen. Keinesfalls wollten wir mit unserer Entscheidung irgend jemand verletzen. Überzeugt sind wir aber, dass man manche unserer Leistungen und unser Engagement erst in der Zukunft schätzen wird.

Wir wünschen dem Kiliani-Volksfest für die Zukunft Chancen mit viel Erfolg, Harmonie und alles Beste und wir werden dieses Fest auch künftig mit unseren Gefühlen und Gedanken begleiten – wir hoffen gemeinsam. Gerne werden wir uns ergänzend persönlich noch austauschen. Heute sagen wir nur einfach DANKE!

Herzlichst

Ihr

Peter Müller-Reichart mit Familie

 

Presse Information zur Kiliani-Bilanz-Pressekonferenz der Festwirtsfamilie Müller-Reichart

am Freitag 18.Juli 2008

 

Festwirtsfamilie

Müller Reichart verlässt Kiliani nach 79 Jahren Abschieds-Bierpreis

am Sonntag: 4,90 €

Die Festwirtsfamilie Müller-Reichart kündigte heute, Freitag morgen, gemäß der vereinbarten Frist beim Oberbürgermeister der Stadt Würzburg Georg Rosenthal den Pacht-Vertrag  für das Kiliani Festzelt 2009 und verlässt damit das Kiliani-Volksfest nach 79 jährigem Engagement entsprechend den anlässlich der traditionellen 56. Kiliani-Festbierprobe erklärten Worten unseres Oberbürgermeisters nach dem komenden Sonntag „über die Friedensbrücke“ .

Es bleibt die persönliche Enttäuschung in der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, welche wir über viele, viele Jahre als Partnerschaft gesehen und erfahren haben.

Hauptgrund hierfür ist unter anderen die Zulassung des „Kiliani-Stadl“. Nicht weil er unsere Umsätze beeinträchtigt, sondern, weil wir ein jahrzehntelanges Vertrauensverhältnis verletzt sehen. Selbstverständlich akzeptieren wir Wettbewerb, aber: Gastronomie-Umsätze sind nicht beliebig vermehrbar. Wir als erfahrene Unternehmer können uns auf Konkurrenz einstellen, aber hier fehlte ein fairer Umgang der Stadt Würzburg mit einem langjährigen Vertragspartner.

Über die Vergabe des Kiliani-Bierzeltvertrags wird satzungsgemäß durch den Stadtrat - von Oberbürgermeister/in unterschrieben – entschieden.  Alle  anderen Verträge auf dem Festplatz – somit auch der des Kiliani-Stadlwirts - werden durch die Verwaltung entschieden. Es stellt sich für uns die Frage, hat die Spitze der Stadt nichts gewusst, ihre Verwaltung nicht im Griff oder hat sie uns bewusst getäuscht, als sie uns beginnend mit erneuter Vertragsverlängerung im Herbst letzten Jahres nichtsahnend in die Vorbereitung des diesjährigen Kiliani-Festes hat laufen lassen.

Wir haben im vergangenen Jahr zum 30. 09.2007 wiederum unseren Vertrag zu den uns bekannten Konditionen verlängert. Wir haben natürlich auch 2008 wieder diesen Vertrag in gesamtem Ausmaß erfüllt, ein Zelt entsprechend den Vertragsdimensionen in hoher Qualität installiert und - wie wir glauben - zur Zufriedenheit unserer Gäste und der Stadt Würzburg ordentlich betrieben.

Das Kiliani-Volksfest wurde von der Stadt Würzburg in den vergangenen Jahren mehrfach „weiterentwickelt“. Die stetige Erhöhung der Anzahl der Gaststätten und Gastronomieplätze auf dem Festplatz  (2004 bereits 1356, 2007: 1536 heuer 2008: 1972 Sitzplätze  zzgl. Stehplätze „Stadlwirt“, bei dem geplant ist 2009 in einer Doppelstockvariante nochmals zu erweitern) führte zu Veränderungen und neuen Voraussetzungen.

Im Gegenzug haben wir im Laufe der Jahre unsere Sitzplatzkapazität, die 6.500 Innen-Sitzplätze, auf rund 3.300 Innen-Sitzplätze und rund 1000 Garten-Sitzplätze bei gleicher Flächennutzung reduziert, was immer noch an den meisten Tagen eine Überkapazität darstellt.

In diesem Jahr gibt es auf dem Festplatz einschließlich unseres Festzeltes - ohne das Talavera-Schlössle - 25 gastronomische Betriebe bzw. Betriebe welche Lebensmittel anbieten. Dies bedeutet bei 75 Schaustellern ist also jeder dritte Betrieb ein Anbieter von Speisen und Getränken. Das sind nunmehr veränderte Rahmenbedingungen, auch für unseren Vertrag.

Für 2008 haben wir hohe Investitionen für unser Zelt realisiert – hatten aber gleichzeitig leider keine Kenntnis vom „Projekt Stadlwirt“. Ein schmäleres oder kleineres Zelt nach Art „reisender Festwirte“ entspricht nicht unseren Vorstellungen von unserem Auftritt auf dem Würzburger Kilianifest. Wir wollen auch nicht damit auf das Niveau von Kleinstädten rutschen. Die Organisatoren von Schweinfurt sind diesen Weg über mehrere Jahre gegangen, haben eine Anzahl kleiner Biergärten auf dem Festplatz installiert und als Ergebnis nun überhaupt kein Festzelt mehr, dagegen nur noch einen größeren Gastronomie-Betrieb vergleichbar dem Stadlwirt. „Reisende Festwirte“ können auf Grund ihrer Betriebsstruktur mit ihren Zelten deutlich kostengünstiger als wir arbeiten und haben sichtbar weniger bzw. keine sozialen Verpflichtungen in unserer Stadt.

Offensichtlich setzt die Stadt auf viele gastronomische Kleinbetriebe auf dem Festplatz. Dieses neue Konzept der Stadt ist für uns nicht nachvollziehbar. Unserer Erkenntnis ist es bereits an anderen Festplätzen gescheitert mit der Folge des Wegfalls der großen Festzelte und entsprechen hoher Fluktuation. Bisher war gerade unser großes Zelt der Stolz unseres Festplatzes. Künftig wird das Kiliani-Bierzelt - in welcher Form auch immer - von einem neuen Betreiber und nicht mehr von der Familie Müller-Reichart bewirtschaftet werden.

Noch ein Punkt bewegt uns: Während des Festes 2008 tat man so als würde man „Kiliani endlich neu erfinden“ und unsere Leistungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte seien selbstverständlich, jedoch zu traditionell und veraltet. Das stimmt nicht. Wir haben jährlich aufwändige Innovationen durchgeführt, Trends erkannt, mit der Verwaltung abgestimmt und uns darauf eingestellt, Ideen und Programme abgestimmt und damit einen qualitativ hochwertigen Betrieb mit Engagement geführt. Vielfach hat man uns in Dimension und Gestaltung mit den Münchener Oktoberfest-Zelten verglichen. Dass sich die gastronomischen Gegebenheiten auf dem Festplatz so krass erweitert haben und auch andere Veranstaltungen im Umfeld des Kiliani-Festes –wie diesmal z.B. das Hofgartenfest – ebenfalls stärker frequentiert wurden, schwächt ein Riesenbierzelt wie wir es führen.

Unsere Konsequenz war die Kündigung unseres Bewirtschaftungsvertrages. Eine neue Vertragsverhandlung zu veränderten Konditionen steht für uns nach diesen Erfahrungen nicht zur Diskussion.

Abschied heißt für uns aber auch „DANKE“ sagen.

Dank an die vielen an der aktuellen Problematik nicht beteiligten Mitarbeiter der Stadt Würzburg mit denen wir jahrelang eine hervorragende Zusammenarbeit pflegten.

Besonderer Dank an die Würzburger Hofbräu, besonders an Herrn Haug und Herrn Bernard, die in diesem besonders schwierigen Jahr die Treue zum Festwirt gehalten hat und ein hohes Maß an Unterstützung lieferte. Diese Partnerschaft besteht nun in diesem Einvernehmen bereits seit 113 Jahren und wird auch künftig fortgesetzt. Wir bedauern unseren Vertragspartner durch unsere Aufgabe im Kiliani-Bierzelt zu enttäuschen.

Danke an die Medien, die uns die vielen Jahre fast ausnahmslos sachlich und wohlwollend begleitet haben

Danke an die rund 160 Mitarbeiter, die z. T. sogar mehr als 50 Jahre für unsere Familie auf Kiliani tätig waren. Es uns tut weh unseren  Mitarbeitern aus der Region ihren traditionellen Arbeitsplatz nicht mehr anbieten zu können.

Letztlich vor allem danke an unsere Gäste und Kunden für die Jahrzehnte der Treue und Sympathie. Wir haben schöne gemeinsame Stunden gefeiert.

Für alle Freunde des Kiliani-Festes haben wir eine besondere Aktion gewählt:

Am Sonntag 20.7. gilt als Dankeschön an alle Kiliani-Gäste für alle ab 11.00 Uhr gekauften Biere ganztägig ein Sonderpreis von 4.90 € für eine Kiliani-Maß (solange der Vorrat reicht), also Bier im Festzelt ist, maximal bis 23.00 Uhr.

Von jeder für 4,90 € verkauften Maß gehen 2.-- € hälftig an die Aktion Patenkind e.V. der Main-Post bzw. an die Aktion „Fröhlich sein-Gutes tun“ des Caritas-Diözesanverbandes Würzburg.

Unser soziales und gesellschaftliches Engagement werden wir auch künftig weiterhin in unsere Heimatstadt einbringen, jedoch uns beruflich und privat anderen, neuen Aufgaben und Zielen zuwenden.

Wir wünschen dem Kiliani-Volksfest eine gute und erfolgreiche Zukunft. Für unsere Familie ist dies eine klare und überlegte  Entscheidung. Viel Herzblut, Einsatz und Kraft wurden dem Kiliani über Generationen und über Jahrzehnte gewidmet. Als Festwirt bin ich nun ist seit 38 Jahren mit dem Fest verbunden und im Festzelt aufgewachsen.

Wir, das heißt meine ganze Familie, wir lebten, leben und fühlen Kiliani. Wir haben immer selbst daran große Freude gehabt, den Menschen in unserer Region Freude zu vermitteln. Deshalb ist es ein schwerer und wehmütiger, aber endgültiger Abschied und das Ende eines Lebensabschnittes, aber auch ein Neuanfang für uns persönlich. Gleichzeitig wird sich nun erweisen, was Freundschaften bedeuten. Danke für die schönen Jahre.

Von ganzem Herzen

Peter und Carmen Müller-Reichart  

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